Im Zuge der Pläne zum massiven Subventionsabbau kommen offenbar auch auf die Landwirtschaft drastische Kürzungen zu. Rund 500 Millionen Euro wolle Bundeslandwirtschafts- und Verbraucherministerin Renate Künast in ihrem Ressort einsparen, berichtet die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf Regierungskreise.
Ein wesentlicher Punkt dabei sei eine schrittweise Verteuerung des so genannten Agrardiesels, für den ein ermäßigter Steuersatz gilt. Dem Bericht zufolge zahlen deutsche Land- und Forstwirte derzeit auf Diesel nur Steuern von 21,4 Cent pro Liter. Dadurch gingen dem Fiskus allein im Jahr 2002 rund 300 Millionen Euro verloren. Als Ausgleich für den teureren Diesel sei im Gespräch, Zuschüsse für regenerative Treibstoffe zu erhöhen.
Der Zeitung zufolge wollen Künast und Finanzminister Hans Eichel über das Paket in dieser Woche verhandeln.