WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde im Zeitraum von Januar bis September 2002 in Deutschland der Bau von 203 900 Wohnungen genehmigt. Das waren 9,8 % oder 22 200 Baugenehmigungen weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Von Januar bis September 2002 wurden in Wohngebaeuden 179 600 Neubauwohnungen und 20 000 Wohnungen durch Baumassnahmen an bestehenden Gebaeuden (z. B. Ausbau von Dachgeschossen) genehmigt. Deutlich weniger Baugenehmigungen gab es fuer Wohnungen in Mehrfamilienhaeusern (- 18,0 %). Ebenfalls geringer war die Zahl der Genehmigungen von Neubauwohnungen in Zweifamilienhaeusern (- 7,1 %) und in
Einfamilienhaeusern (- 5,7 %).
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebaeude ging gegenueber dem Vorjahreszeitraum von 167,6 Mill. m3 auf 143,1 Mill. m3 zurueck (- 14,6 %). Dieser Rueckgang spiegelt sich insbesondere bei den nichtoeffentlichen Bauherren (- 16,1 %) wider; bei den oeffentlichen Bauherren wurde das Ergebnis des Vorjahreszeitraums leicht
ueberschritten (+ 0,4 %).
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