IP-Mittelstand

FBI: Die Top-20-Liste der Sicherheitslücken im Internet

20.10.2002

Die amerikanische Bundespolizei FBI ( http://www.fbi.gov/ ) und verschiedene Regierungsorganisationen haben gemeinsam eine Liste ( http://www.sans.org/top20/ ) mit den von Computer-Viren und Hackern am häufigsten genutzten Sicherheitslücken bei Computersoftware erstellt. Anhand der Liste, die insgesamt 20 Schwachstellen aufführt, sollen die US-Bundesbehörden nun ihre Informations- und Kommunikationsnetzwerke überprüfen, um eventuelle Sicherheitslücken zu schließen. Auf Platz eins der Liste bei Windows-Betriebssystemen steht ein Sicherheitsproblem des Internet Information Server, gefolgt von Microsofts Data Access Components sowie dem SQL-Server. Bei Unix-Systemen identifizierten die Experten eine Schwachstelle bei Remote Procedure Calls als die gefährlichste. Dahinter folgen ein Software-Problem beim Apache-Webserver sowie das Protokoll für sichere Kommunikation "Secure Shell". Die US-Initiative findet bei entsprechenden Behörden anderer Länder bereits großen Anklang. So wollen England und Kanada die Systeme in ihren Ländern anhand der Liste überprüfen lassen.