Wie das Handelsblatt am Freitag berichtet, soll der Abbau von Steuervergünstigungen weniger radikal ausfallen als ursprünglich geplant. Hierzu werde die Giftliste von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) „zu Gunsten des Mittelstandes“ verändert.
Dabei geht es laut der Zeitung um die vorgesehenen Einschränkungen des Verlustvortrags. Nach den ersten rot-grünen Plänen dürfen Verluste der Vergangenheit künftig nicht mehr unbefristet und unbegrenzt mit späteren Gewinnen verrechnet werden. Jetzt soll es offenbar für kleinere Unternehmen eine Härtegrenze von 500 000 Euro geben.
Zudem werde daran gedacht, die geplante Anhebung der Pauschalbesteuerung für die private Nutzung von Dienstwagen von monatlich 1,5 Prozent auf 1,0 Prozent der Anschaffungskosten zu korrigieren, hieß es weiter. Auch bei der Steuer auf Wertpapiergeschäfte ist demnach noch nicht das letzte Wort gesprochen.