Die Wertpapieraufsicht BAFin vermutet hinter den seit Tagen anhaltenden Gerüchten um die Commerzbank eine gezielte Manipulation des Aktienkurses. Offenbar wird die Bank auch nicht wie vermutet, drastische Abschreibungen vornehmen müssen.
"Wir untersuchen, ob es eine Kursmanipulation gegeben hat, und dies ist weit mehr als eine Routine-Überprüfung", sagte eine Sprecherin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) in Bonn. Seit dem Wochenende war in der Presse und an den Kapitalmärkten über angebliche Liquiditätsschwierigkeiten und eine angeblich anstehende Kapitalerhöhung spekuliert worden. Bei den Gerüchten am Markt dränge sich die Frage auf, ob jemand versuche, den Kurs der Commerzbank-Aktie zu manipulieren, sagte die Sprecherin. Die Untersuchung richte sich aber nicht gegen die Commerzbank, hieß es.