Wie die Welt berichtet, müssen sich Gewerbetreibende auf höhere Steuern einstellen. Demnach hat das Bundesfinanzministerium gegenüber der Welt bestätigt, das sich die Bundesregierung im Rahmen der Kommission zur Gemeindefinanzreform bereits auf ein konkretes Modell festgelegt hat. Danach sollen künftig auch die mehr als 760.000 Freiberufler in Deutschland der Gewerbesteuerpflicht unterworfen werden. Zudem scheint eine Verbreiterung der Bemessungsgrundlage wahrscheinlich. Das heißt, dass künftig neben Zinsen für langfristige Darlehen und den Gehältern der Geschäftsführer auch wieder die Lohnsumme sowie Mieten und Zinsen zum Gewerbeertrag hinzugerechnet werden würden.